Fortbildungsreihe „Christliche Geomantie"
Geomantieschulung in drei Modulen 2026
Trotz der Kriege und Krisen in der Welt kommt es verborgen im Hintergrund seit der
Jahrtausendwende zu tiefgreifenden Veränderungen im energetischen Gefüge der
Erde. Die Präsenz des Christus im Ätherischen wird immer präsenter; ihm strömen
Sophienkräfte als Geist der Erde entgegen. Gleichzeitig werden die Schattenseiten
und Gegenbilder der menschlichen Entwicklung sichtbar.
Die drei Workshops zeigen die Durchdringung des Menschen und der Erde mit ihren
Wesenheiten. An besonderen Orten vertieft sich dieses Geschehen und ermöglicht
es, einen eigenen Standpunkt in der veränderten Welt zu finden. Wir nutzen die
Spiegelung von Mensch und Landschaft: So wird das Christuswirken im Innen und
Außen erlebbar. In den Sphären der Erde wie in den eigenen Wesensgliedern
entwickelt sich eine von Christus getragene, dem Leben so nahe Geistigkeit.
Die Kurse bauen aufeinander auf, sind aber auch einzeln belegbar.
Geomanie I, Karwoche Reichenau, Bodensee
Christus in der Dunkelheit
Geistraum des Bodensees

«Dort, wo der Rhein von den Höhen der Alpen herabfliesst, weitet er sich gegen
Westen und wird zum gewaltigen Meer. Mitten in dieses Meeres Fluten erhebt sich
die Insel ... Erstmals baute auf ihr ein Kloster der heilige Bischof Pirmin» [Walahfrid
Strabo].
Die drei romanischen Kirchen der Insel bilden eine Einheit und einen christlichen
Einweihungsweg:
- Sankt Georg in Oberzell ist dem Leben Christi gewidmet. Die Reliquien des
Heiligen, stehen für die Erdentiefe. Ihre ottonischen Wandmalereien aus dem 10.
Jahrhundert zeigen die Wunder und Heilungen Jesu.
- Das Münster Sankt Maria und Markus in Mittelzell ist der Kreuzigung gewidmet. Es
beherbergt den Heiligblutaltar mit einer Reliquie vom Blut Christi und einem Splitter
des Kreuzes und die Markusreliquien.
- Sankt Peter und Paul in Niederzell zeigt in der Apsis eindrucksvolle Fresken der
Auferstehung Christi aus dem 12. Jahrhundert.
Ergänzt wird dieses Bild durch die Passionsfresken der Sylvesterkapelle und dem
Heiligen Grab in der Stephanskirche /Konstanz.
Die Kirchen spannen so den Weg von der Grablegung bis zur Auferstehung, die
Dunkelheit mit ihrem Materialismus durchdringenden Christuslicht, sich erneut
weitend zu einem Geistraum Mitteleuropas.
Beginn: Dienstag 31. März 17 Uhr (Konstanz), Ende Samstag 4. April ca. 13 Uhr
Kosten: 350€ Ermäßigung nach Absprache.
Unterkunft u. Verpflegung in Eigenregie, (bitte nachfragen).
Geomantie II, Regensburg/Walhalla
Friedenskräfte an der Donau
Ätherkräfte und SchicksalsströmeChristus und Sophia
im ätherischen Raum der Landschaft
Regensburg zählte im Mittelalter zu den bedeutendsten Städten Europas, als
Ausgangspunkt des zweiten und dritten Kreuzzugs wurde die Stadt zum
Sehnsuchtsort der Christusbegegnung.
Die Stadt verbindet eine irdische Kraft mit einem kosmischen Geistraum, symbolisiert
durch Maria Verkündigung und den lachenden Engel im Dom. Dieser goldene
Friedensraum, getragen vom ätherischen Raum der Donau, findet in den vielen
mittelalterlichen Kirchen Regensburgs seinen Ausdruck.
Durch ihre Lage an der Donau mit der Steinernen Brücke, einem Weltwunder der
Zeit, öffnete die Reichsstadt den alten mitteleuropäischen Raum nach Osten – zu
östlichen Geistesimpulsen. Wahrnehmbar als ein Geistraum – eine Anderswelt, in
der sich Vergangenheit und Zukunft in Christus durchdringen.
Sichtbares Abbild dieses Geschehens an die Jenseitswelt sind die Befreiungshalle in Kelheim und die
Walhalla, deren ätherische Sphären sich weit über der Donau ausbreitet.
Doch diese ideale Welt wurde stets von der Geschichte der Kriege überschattet und
von Adolf Hitler für seine Machtdemonstration instrumentalisiert.
In diesem Workshop wollen wir angesichts der Kriege die verborgene Friedenskraft
Regensburgs ergründen und die Schicksalsfäden eines Friedensgewebes im Strom
der Donau in die Zukunft entfalten.
Beginn: Freitag, 3.10. 13 Uhr, verlängertes Wochenende. Ende: Sonntag, 5.10. ca.
15 Uhr.
Kosten: 275€; Ermäßigung nach Absprache.
Unterkunft u. Verpflegung in Eigenregie, (bitte nachfragen).
Geomantie III, Taubertal, Quellhof
Die Gnadenkraft marianischer Gesten
Im Taubertal finden sich außergewöhnliche Werke der Renaissance, wie der MariaHimmelfahrt-Altar von Tilman Riemenschneider in Creglingen oder die Stuppacher Madonna von Matthias Grünewald. In diesen Werken entfaltet sich eine erlösende Wirkung, die den Gegenbildern menschlicher Moralität einer so sichtbar rückwärtsgewandten menschlichen Entwicklung begegnet.
Eine marianische Kraft der Milde wird in den differenzierten Gebärden sichtbar, mit denen Maria dargestellt wird: von der betenden Geste am Herrgottsaltar bis hin zur energischen Haltung, die Schlange berührend, wie beispielsweise bei Peter Paul Rubens.
Diese Gnadenkräfte Marias lassen sich mit den neun Seligpreisungen Christi aus der Bergpredigt vergleichen – wie ein zweiter, heilender Strom.
Neun Seligpreisungen der Läuterung des Menschlichen stehen zusammen mit neun Mariengesten den Erdentiefen entgegen, gleich Dantes Beschreibungen des Abgrunds.
Den Mariengesten gemeinsam ist eine nach innen gewandte Raumbildung, die Leibliches, Seelisches und Geistiges umfasst. In ihrem Wesen ergänzen sich die Seligpreisungen und die Gesten: Die Worte Christi besitzen eine erlösende Kraft, die die Schatten durchdringt; die Gebärden vermitteln eine tragende Barmherzigkeit. Es ist die Gnade Marias, die darin zum Ausdruck kommt – ganz mit dem Leben verbunden. Als Himmelskönigin wird sie zwischen dem Sohn und dem Vater gekrönt.
Es ist Maria-Sophia in ihrer geistigen Verbundenheit mit dem Wirken Christi.
Beginn: Freitag 18.30 Uhr, Ende: Sonntag ca. 15 Uhr
Kosten: 220€ Ermäßigung nach Absprache.
Wir bilden Fahrgemeinschaften ins Taubertal.
Dieser Workshop ist Teil der Reihe "Christliche Geomantie" und einzeln besuchbar.
Ko
ntakt:
Der Quellhof, gemeinnütziger, anthroposophisch orientierter Verein in
freier Trägerschaft. Seminarhaus, Schullandheim und Tagungshaus.
Der Quellhof e.V., Wanderstr. 18
74592 Kirchberg/Jagst-Mistlau
Tel. 07954–396, www.quellhof.de