Usedom

Usedom/Wollin 14.5.-17.5.2026

SCHATTENKRÄFTE AUF GAIAS ZUKUNFTSORT AN DER OSTSEE

Zwischen Raketen der Nationalsozialisten, Hafenausbau, Ölförderung
und dem Geistraum der Oder- und Peenemündung

Usedom und Wollin gehören zu den Licht- und Geisträumen der Ostsee. Doch darüber liegt wie ein Schatten die Vergangenheit, die aus der Raketenforschung von Wernher von Braun in Peenemünde entstammt – ebenso wie die Dunkelheit der Gegenwart mit dem geplanten Hafenbau auf Usedoms Nachbarinsel Wollin auf der polnischen Seite und der Öl- sowie Gasförderung in der Pommerschen Bucht. Dies sind die moralischen Gegenwelten zu den Geisteswelten und Schöpfungskräften.

Ein Workshop führt uns in das Ringen der Schattenwelten und Zukunftsorte an der Ostsee.

Usedoms Geistaspekte der Ostsee

Die Inseln Usedom und Wollin mit der Oder- und Peenemündung sind Geistorte des Ostseeraumes. Hier entfalten sich Zukunftsqualitäten im Haff und im Achterwasser zwischen drei Strömen von Süß- und Salzwasser. Peenemünde an der Spitze der Insel stellt die Weisheit der Schöpfung dar, der polnische Bereich der Swina den Aspekt der Fruchtbarkeit, während die Dzwina, als ein weiterer Mündungsarm der Oder, die unaufhörliche Verwandlung und Erneuerung des Lebens trägt. Aus der Begegnung von Land, Wasser und der Weite der Ostsee wird in den Strömen die Zeit der Zukunft geboren.

Die verschiedenen geistigen Aspekte manifestieren sich in Steingräbern der Megalithkulturen. Usedoms und Wollins Geistraum ist am Grabhügel mit der 1000-jährigen Suckower Eiche präsent. Der östliche Teil von Usedom und die polnische Insel Wollin bilden den Gaia-Aspekt mit dem Großsteingrab Labömitz als Herzmitte. Der westliche Teil Usedoms trägt den Schöpfungsaspekt des Sohnes und ist auf dem erhaltenen Ganggrab Lützow fokussiert. Auf der polnischen Insel Wollin finden sich mit Lubins slawischen Wallanlagen und dem Hügelgräberfeld der Stadt Wollin Gaias verborgene Keime zwischen Vergangenem und Zukünftigem.

Diese Zukunftskräfte der Schöpfung wurden durch die militärische Nutzung der Nationalsozialisten in ihr Gegenteil verkehrt. Hier wurden in der Heeresversuchsanstalt der erste Marschflugkörper und die erste ballistische Rakete A4 produziert. An Hitlers Wunderwaffen arbeiteten tausende KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter. Geblieben sind das Kraftwerk der militärischen Forschungsanstalt, die Ruinen der Raketenbunker und Prüfstände, das mahnende Konzentrationslager und mit ihnen die Dunkelheit.

Dieser Gigantismus der Vergangenheit setzt sich in der heutigen Zeit mit Öl- und Hafenplänen auf Wollin fort. An der Swinemünder Küste soll ein Tiefwasser-Containerterminal weit in die Ostsee hineinreichen – 1,5 Kilometer lang und 500 Meter breit, für 400 Meter lange Containerschiffe. Inmitten der empfindsamsten Naturräume, die Gaias Lebensaspekte tragen. Auf See sollen Öl und Gas im hochsensiblen Meeresgebiet der Pommerschen Bucht gefördert werden.

Unsere Zeit der Krisen und Kriege ist von einem Fortschreiten des Materialismus geprägt. Der Beschuss durch Marschflugkörper und Raketen in der Ukraine mahnt und erinnert uns an die weltweite Bedeutung Peenemündes. Hafenbau sowie Öl- und Gasförderung in den empfindlichsten Naturräumen der Ostsee verleugnen die Schöpfung.

Durch ein Hineinwirken in diese Gegenräume des Nicht-Vergangenen können wir den Weg in eine lebensfördernde Zukunft beschreiten. Zu Hilfe kommen uns die Geisträume von Usedom und Wollin mit ihren Schöpfungsqualitäten und den Sphären des Lichtes. Unsere Werkzeuge sind die Wahrnehmung und Erinnerung an das Unerlöste sowie die Hinwendung und die Erkenntnis der Weltenzeiten des Friedens.

Beginn: 14.5. Christi Himmelfahrt, 15.00 Uhr.
Ende: Sonntag, 17. Mai: 15.00 Uhr
Kosten: Richtwert 250 €, Ermäßigung bitte erfragen.
Kontakt: jana(dot)rieger(at)web(dot)de
Unterkunft:  Informationen über Jana Rieger

Es wird um eine baldige Anmeldung gebeten, Ferien-Bungalows sind bis Ende Dezember reserviert.